Mann mit Fahrrad beim Schutz vor Fahrraddiebstahl in Brandenburg
Ein wirksamer Diebstahlschutz beginnt mit der richtigen Sicherung des Fahrrads, Foto: Pixabay - Lizenz

Ein Fahrrad ist in Brandenburg am wirksamsten geschützt, wenn ein stabiles Schloss den Rahmen mit einem fest verankerten Gegenstand verbindet und das Rad zusätzlich eindeutig dokumentiert ist. Rahmenschlösser oder dünne Kabel allein reichen nach den Präventionsempfehlungen der Polizei nicht aus. Auch Keller, Fahrradraum und Hof sind keine automatisch sicheren Abstellorte.

Inhaltsverzeichnis

Fahrraddiebstahl in Brandenburg bleibt trotz sinkender Zahlen ein Alltagsthema

Welche Fahrradschlösser die Polizei Brandenburg empfiehlt

Warum der Abstellort in Brandenburg entscheidend ist

E-Bikes und Pedelecs brauchen zusätzlichen Schutz

Fahrradcodierung bei Polizei und ADFC verbessert die Zuordnung

GPS und Fahrradpass helfen nach einem Diebstahl

Hausratversicherung und Fahrradversicherung richtig prüfen

Was nach einem Fahrraddiebstahl in Brandenburg zu tun ist

FAQ

Fahrraddiebstahl in Brandenburg bleibt trotz sinkender Zahlen ein Alltagsthema

Die Polizeiliche Kriminalstatistik für Brandenburg zeigt trotz einer positiven Entwicklung weiterhin ein relevantes Risiko. 2025 wurden landesweit 7.548 Fahrraddiebstähle registriert. Im Jahr zuvor waren es 8.591 Fälle. Das entspricht einem Rückgang um 12,1 Prozent. Wer im Alltag sicher mit dem Fahrrad durch Brandenburg fahren möchte, sollte deshalb neben der Verkehrssicherheit auch den Schutz beim Abstellen einplanen.

Die wichtigste praktische Regel lautet, das Fahrrad nicht nur abzuschließen, sondern immer anzuschließen. Das Schloss sollte durch den Rahmen und möglichst auch durch ein Rad geführt werden und einen fest verankerten Fahrradständer oder einen anderen stabilen Gegenstand einbeziehen. Vor längeren Touren lohnt es sich außerdem, das Fahrrad für Fahrten in Brandenburg systematisch vorzubereiten. Familien können die Wahl sicherer Abstellmöglichkeiten bereits bei der Planung familienfreundlicher Radrouten in Brandenburg berücksichtigen.

Die Polizei Brandenburg registrierte 2025 insgesamt 7.548 Fahrraddiebstähle. 2024 waren es noch 8.591. Damit sank die Zahl um 12,1 Prozent und erreichte nach Angaben der Polizei den niedrigsten Stand seit Beginn der entsprechenden statistischen Erfassung. Zum Vergleich wurden 1996 noch 29.392 Fälle gezählt. 

Der Rückgang bedeutet jedoch nicht, dass ein einfaches Schloss inzwischen ausreicht. Aktuelle Polizeimeldungen aus Brandenburg zeigen weiterhin Diebstähle von angeschlossenen E-Bikes vor Geschäften, Wohnhäusern und an Fahrradständern. Dabei werden Schlösser teilweise gewaltsam geöffnet oder durchtrennt. Auch aus gemeinschaftlich genutzten Fahrrad- und Kellerräumen werden Räder entwendet.

Entscheidend ist deshalb nicht eine einzelne Sicherungsmaßnahme, sondern die Kombination aus stabilem Schloss, festem Anschlusspunkt, geeignetem Abstellort und eindeutiger Dokumentation. Ein Diebstahlschutz kann das Risiko nicht vollständig beseitigen. Er kann den Aufwand für Täter jedoch deutlich erhöhen und nach einem Verlust die Identifizierung des Fahrrads erleichtern.

Abgestelltes Fahrrad an einer Wand beim Diebstahlschutz in Brandenburg
Ein geeigneter Abstellort gehört zum wirksamen Schutz vor Fahrraddiebstahl, Foto: Pixabay - Lizenz

Welche Fahrradschlösser die Polizei Brandenburg empfiehlt

Die Polizei nennt stabile Ketten-, Bügel- und Faltschlösser als besonders geeignete Varianten. Wichtig ist ein massives Schließsystem aus hochwertigem Material. Dünne Kabel, leichte Ketten und einfache Speichenschlösser stellen dagegen nur ein geringes Hindernis dar. Für Fahrradschlösser existiert zudem keine einheitliche, herstellerübergreifend verbindliche Einteilung aller Sicherheitsstufen.

Die Polizeiliche Kriminalprävention nennt als Orientierung einen Betrag von etwa fünf bis zehn Prozent des Fahrradwertes für ein gutes Schloss. Das ist keine Garantie gegen Diebstahl. Die Faustregel verdeutlicht vielmehr, dass ein hochwertiges Rad nicht mit einer möglichst leichten und einfachen Sicherung geschützt werden sollte. 

Sicherung Praktische Nutzung Bewertung für den Diebstahlschutz
Massives Bügelschloss Rahmen mit festem Gegenstand verbinden Von der Polizei als geeignete stabile Schlossart genannt
Massives Kettenschloss Flexibel an Fahrradständern und anderen festen Punkten nutzbar Bei hochwertigem Material für eine stabile Sicherung geeignet
Hochwertiges Faltschloss Kompakter Transport und Anschluss an feste Gegenstände Von der Polizei als geeignete Schlossart genannt
Rahmenschloss Blockiert ein Rad Allein nicht ausreichend, weil das Fahrrad weggetragen werden kann
Dünnes Kabelschloss Leicht und schnell anzulegen Nach Polizeiangaben leichter mit Werkzeug zu überwinden

Ein gutes Schloss muss außerdem richtig eingesetzt werden. Der Rahmen gehört an den festen Gegenstand. Wer ausschließlich ein Vorder- oder Hinterrad blockiert, verhindert nicht, dass das gesamte Fahrrad weggetragen oder verladen wird.

  1. Fahrradrahmen an einen fest im Boden oder Bauwerk verankerten Punkt anschließen.
  2. Wenn möglich ein Rad gemeinsam mit dem Rahmen sichern.
  3. Bei hochwertigen Fahrrädern eine zweite, anders aufgebaute Sicherung erwägen.
  4. Das Schloss möglichst so anbringen, dass es nicht bequem auf dem Boden bearbeitet werden kann.
  5. Vor dem Anschließen prüfen, ob Fahrradständer oder Bügel tatsächlich fest und unbeschädigt sind.

Der letzte Punkt wird häufig übersehen. Die Polizei Brandenburg weist darauf hin, dass manipulierte Fahrradbügel vorkommen können. Ein bereits angeschnittener oder gelöster Bügel kann äußerlich unauffällig wirken. Deshalb lohnt ein kurzer Blick auf den Anschlusspunkt, bevor das Fahrrad daran gesichert wird.

Wie gut ist dein Fahrrad geschützt?

Beantworte vier kurze Fragen und prüfe, wie sicher dein Fahrrad im Alltag abgestellt ist.

1. Wie sicherst du den Fahrradrahmen?

2. Welches Schloss nutzt du hauptsächlich?

3. Hast du die Rahmennummer dokumentiert?

4. Wo steht dein Fahrrad häufig?

 

Warum der Abstellort in Brandenburg entscheidend ist

Ein starkes Schloss schützt schlechter, wenn das Fahrrad über viele Stunden an einem schlecht einsehbaren und leicht zugänglichen Ort steht. Die Polizei rät dazu, dunkle Ecken, einsame Plätze und schlecht einsehbare Bereiche möglichst zu meiden. Öffentlichkeit und gute Einsehbarkeit können das unbemerkte Arbeiten an einem Schloss erschweren.

Das gilt nicht nur in größeren Städten. Auch beim Einkauf, an Haltepunkten des Regionalverkehrs, vor Freizeiteinrichtungen oder während einer längeren Radtour sollte der Abstellplatz bewusst gewählt werden. Wer Fahrrad und öffentlichen Verkehr kombiniert, kann bereits bei der Fahrtplanung prüfen, wie sich Regionalverkehr in Brandenburg sinnvoll nutzen lässt und wo das Rad während längerer Unterbrechungen sicher abgestellt werden kann.

  • Gut einsehbare und regelmäßig frequentierte Bereiche sind abgelegenen Ecken vorzuziehen.
  • Der Anschlusspunkt muss fest mit dem Boden oder einem Bauwerk verbunden sein.
  • Der Fahrradrahmen sollte direkt in die Sicherung einbezogen werden.
  • Leicht abnehmbare Teile sollten bei längerer Abwesenheit zusätzlich gesichert oder mitgenommen werden.
  • Auch bei kurzen Stopps sollte das Fahrrad angeschlossen werden.

Besondere Aufmerksamkeit verdient der Abstellort zu Hause. Ein abgeschlossener Keller oder Fahrradraum reduziert zwar den freien Zugang. Das Fahrrad sollte dort trotzdem an einem festen Gegenstand angeschlossen werden. Die Polizei empfiehlt zudem, Zugangstüren zu Gemeinschaftsräumen geschlossen zu halten. Aktuelle Fälle aus Potsdam zeigen, dass Täter auch gewaltsam in Fahrrad- und Mieterkeller eindringen und dort zusätzlich vorhandene Fahrradschlösser aufbrechen können. 

Welche Sicherung passt zu welcher Situation?

Die passende Kombination hängt vor allem vom Abstellort und von der Dauer ab.

Situation Sinnvolle Sicherung Zusätzlich beachten
Kurzer Einkauf Rahmen mit stabilem Schloss anschließen Gut sichtbaren Platz wählen
Mehrere Stunden am Bahnhof Massives Schloss, bei hochwertigen Rädern zweite Sicherung Rahmen und möglichst ein Rad sichern
Keller oder Fahrradraum Fahrrad zusätzlich an festem Punkt anschließen Zugangstüren geschlossen halten
E-Bike oder Pedelec Stabiles separates Schloss Abnehmbare Komponenten zusätzlich schützen
Längere Abwesenheit Hochwertige mechanische Sicherung Rahmennummer, Fotos und Kaufbeleg griffbereit halten

E-Bikes und Pedelecs brauchen zusätzlichen Schutz

Bei Pedelecs und hochwertigen Fahrrädern kann ein Diebstahl besonders teuer werden. Polizeimeldungen aus Brandenburg dokumentieren regelmäßig Fälle, in denen E-Bikes trotz vorhandener Schlösser verschwinden. Entscheidend ist deshalb, dass ein vorhandenes Rahmenschloss nicht als vollständige Sicherung betrachtet wird.

Die Polizei Brandenburg empfiehlt für Elektrofahrräder ein separates stabiles Schloss und den festen Anschluss von Rahmen und Rädern. Wertvolle abnehmbare Komponenten wie Akku oder Display sollten bei längerer Abwesenheit mitgenommen oder zusätzlich gesichert werden. Ein eingebautes Akkuschloss ersetzt keinen Schutz des gesamten Fahrrads.

Bei einem teuren Rad kann auch die Kombination zweier unterschiedlicher Schlosstypen sinnvoll sein. Täter benötigen dann möglicherweise verschiedene Werkzeuge und mehr Zeit. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft empfiehlt ebenfalls stabile Schlösser und weist darauf hin, dass auch Fahrräder in Kellern möglichst an einem festen Gegenstand angeschlossen werden sollten.

Fahrradcodierung bei Polizei und ADFC verbessert die Zuordnung

Ein Schloss soll den Diebstahl erschweren. Eine Codierung erfüllt eine andere Aufgabe. Sie macht ein Fahrrad individuell zuordenbar und kann den Weiterverkauf gestohlener Räder erschweren. Polizei Brandenburg und ADFC empfehlen die Kennzeichnung deshalb als zusätzlichen Baustein des Schutzes.

Bei der klassischen Fahrradcodierung wird ein persönlicher Code am Rahmen angebracht. Der ADFC nutzt je nach Fahrrad und Rahmenmaterial unterschiedliche Verfahren. Bei Stahl- und Aluminiumrahmen kommen unter anderem Gravur oder Prägung infrage. Für Carbon und andere nichtmetallische Rahmen sind solche Verfahren nicht geeignet. Hier können andere Kennzeichnungsmethoden wie eine Klebecodierung verwendet werden.

Die Polizei Brandenburg bietet regional ebenfalls Codiermöglichkeiten und Präventionsangebote an. Für eine Codierung werden üblicherweise das Fahrrad, ein Identitätsnachweis und ein Eigentumsnachweis benötigt. Auch der ADFC führt an zahlreichen Standorten Codierungen durch.

Die Rahmennummer sollte unabhängig von einer zusätzlichen Codierung immer dokumentiert werden. Sie befindet sich je nach Fahrrad beispielsweise in der Nähe des Tretlagers, des Sattels oder des Steuerkopfs. Für eine spätere Anzeige sind außerdem Hersteller, Modell, Farbe, besondere Merkmale und aktuelle Fotos wichtig. 

GPS und Fahrradpass helfen nach einem Diebstahl

GPS-Technik kann einen mechanischen Diebstahlschutz ergänzen, ersetzt ihn aber nicht. Versteckte Tracker können den Standort eines Fahrrads übermitteln. Geeignete Systeme können zudem eine Bewegung melden oder einen Alarm auslösen, wenn das Rad einen zuvor festgelegten Bereich verlässt. Besonders bei höherwertigen Elektrofahrrädern kann diese Zusatzfunktion interessant sein.

Wer nach einem Diebstahl einen Standort des Fahrrads erhält, sollte nicht selbst versuchen, das Rad zurückzuholen. Die Polizeiliche Kriminalprävention empfiehlt ausdrücklich, die Polizei einzuschalten und sich nicht allein auf die Suche zu machen. Mindestens ebenso wichtig ist eine saubere Dokumentation. Ein vollständig ausgefüllter Fahrradpass enthält wesentliche Merkmale des Rades. Die frühere Fahrradpass-App der Polizei für Smartphones wurde inzwischen eingestellt. Der Fahrradpass steht weiterhin in anderer Form zur Verfügung. 

  • Rahmennummer und vorhandenen Codierungscode notieren.
  • Hersteller, Modell, Fahrradtyp und Farbe festhalten.
  • Das gesamte Fahrrad sowie besondere Merkmale fotografieren.
  • Kaufbeleg und gegebenenfalls Versicherungsunterlagen sicher aufbewahren.
  • Seriennummern wertvoller Komponenten ergänzen, sofern vorhanden.

5 Dinge vor dem Abstellen

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Hausratversicherung und Fahrradversicherung richtig prüfen

Die Versicherung ist kein Ersatz für einen guten Diebstahlschutz. Sie kann jedoch die finanziellen Folgen begrenzen. Entscheidend sind die konkreten Vertragsbedingungen. Nach Angaben des GDV ist ein Fahrrad im Rahmen einer Hausratversicherung grundsätzlich bei versichertem Einbruchdiebstahl aus einem abgeschlossenen Raum erfasst. Für einfachen Fahrraddiebstahl außerhalb solcher Räume ist häufig eine zusätzliche Fahrradklausel erforderlich. 

Versicherungsbedingungen können eine Sicherung mit einem verkehrsüblichen Schloss verlangen. Bei hochwertigen Fahrrädern oder Pedelecs können spezielle Fahrradversicherungen eine Alternative sein. Vor dem Abschluss sollte geprüft werden, welche Diebstahlsituationen erfasst sind, welche Sicherung verlangt wird und welche Nachweise im Schadensfall benötigt werden.

Rechnung, Rahmennummer, Fotos und Fahrradpass sollten deshalb nicht erst nach einem Diebstahl zusammengesucht werden. Der GDV nennt diese Angaben ausdrücklich als hilfreiche Unterlagen für eine Schadensmeldung.

Situation Was vorher vorbereitet sein sollte Warum es wichtig ist
Fahrrad wird unterwegs abgestellt Stabiles Schloss und geeigneter fester Anschlusspunkt Verhindert einfaches Wegtragen und erhöht den Aufwand für Täter
Fahrrad steht im Keller oder Fahrradraum Zugang geschlossen halten und Rad möglichst zusätzlich anschließen Auch gemeinschaftliche Abstellräume sind mögliche Tatorte
E-Bike wird länger abgestellt Separates stabiles Schloss und Schutz abnehmbarer Komponenten Ein Rahmenschloss allein verhindert das Wegtragen nicht
Fahrrad wird gestohlen Rahmennummer, Fotos, Kaufbeleg und genaue Merkmale Erleichtert Anzeige, Fahndung, Zuordnung und Versicherungsfall
Tracker meldet einen neuen Standort Standortinformationen sichern und Polizei informieren Eine eigenständige Rückholaktion soll vermieden werden

Was nach einem Fahrraddiebstahl in Brandenburg zu tun ist

Ist das Fahrrad verschwunden, sollte der Diebstahl möglichst zeitnah bei der Polizei angezeigt werden. Je genauer das Rad beschrieben werden kann, desto besser lässt es sich bei einer Kontrolle oder nach einem Fund identifizieren. Rahmennummer und Codierung sind dabei besonders wertvoll.

Bei bestehendem Versicherungsschutz folgt anschließend die Meldung an den Versicherer nach den jeweiligen Vertragsbedingungen. Polizei und Versicherer benötigen in der Regel Angaben, die sich bereits vor dem Verlust vorbereiten lassen. Dazu gehören insbesondere der Eigentumsnachweis und die Identifikationsmerkmale des Fahrrads.

Wer einen GPS-Tracker nutzt, sollte aktuelle Standortdaten dokumentieren und der Polizei mitteilen. Eine selbstständige Konfrontation mit möglichen Tätern ist nicht vorgesehen. Der Tracker dient als zusätzliche Informationsquelle und nicht als Ersatz für die polizeiliche Bearbeitung.

Wichtigste Punkte zum Merken

  • 2025 registrierte die Polizei Brandenburg 7.548 Fahrraddiebstähle.
  • Das Fahrrad sollte immer an einen fest verankerten Gegenstand angeschlossen werden.
  • Massive Bügel-, Ketten- und Faltschlösser bieten deutlich mehr Widerstand als dünne Kabel.
  • Ein Rahmenschloss allein schützt nicht vor dem Wegtragen des Fahrrads.
  • Auch in Keller, Garage und Fahrradraum ist eine zusätzliche Sicherung sinnvoll.
  • Rahmennummer, Kaufbeleg und aktuelle Fotos sollten sicher gespeichert werden.
  • Eine Codierung erleichtert die Zuordnung eines aufgefundenen Fahrrads.
  • GPS-Tracker ergänzen mechanische Sicherungen, ersetzen sie aber nicht.
  • Bei einem Diebstahl sollten Polizei und gegebenenfalls Versicherung schnell informiert werden.

FAQ

Welches Fahrradschloss eignet sich in Brandenburg am besten?

Die Polizei empfiehlt stabile Bügel-, Ketten- oder Faltschlösser aus hochwertigem Material. Entscheidend ist zusätzlich, dass der Rahmen an einen festen Gegenstand angeschlossen wird.

Reicht ein Rahmenschloss bei einem E-Bike aus?

Nein. Ein Rahmenschloss blockiert zwar ein Rad, verhindert aber nicht zuverlässig, dass das gesamte Fahrrad weggetragen oder verladen wird. Ein zusätzliches stabiles Schloss ist deshalb wichtig.

Sollte das Fahrrad auch im Keller angeschlossen werden?

Ja. Die Polizei empfiehlt eine Sicherung auch in Kellern, Fahrradabstellräumen und vergleichbaren Bereichen. Zugangstüren sollten ebenfalls geschlossen gehalten werden.

Was bringt eine Fahrradcodierung?

Eine Codierung ergänzt das Schloss. Sie erleichtert Polizei und Fundstellen die Zuordnung eines aufgefundenen Fahrrads und kann den Weiterverkauf eines gestohlenen Rades erschweren.

Welche Daten braucht die Polizei nach einem Fahrraddiebstahl?

Besonders hilfreich sind Rahmennummer, Hersteller, Modell, Farbe, besondere Merkmale, Fotos sowie ein Eigentumsnachweis. Eine vorhandene Codierung sollte ebenfalls angegeben werden.

Was soll ich tun, wenn mein GPS-Tracker das gestohlene Fahrrad findet?

Die Standortinformationen sollten der Polizei übermittelt werden. Die Polizeiliche Kriminalprävention rät ausdrücklich davon ab, allein zum angezeigten Standort zu fahren und das Fahrrad selbst zurückzuholen.

Ein wirksamer Schutz gegen Fahrraddiebstahl in Brandenburg beginnt mit einem massiven Schloss und einem festen Anschlusspunkt. Gute Abstellorte, eine dokumentierte Rahmennummer und eine zusätzliche Codierung erhöhen die Sicherheit weiter. Bei E-Bikes verdienen Akku, Display und andere hochwertige Komponenten besondere Aufmerksamkeit. Nach einem Diebstahl sind eine schnelle Anzeige und vollständige Fahrradunterlagen besonders wichtig.

Quelle: Polizei Brandenburg, Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes, Polizeiliche Kriminalstatistik Brandenburg 2025, Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club, Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft