Nach langer Abwesenheit gibt es in Oderberg wieder einen festen Standort für die Polizei. Am Mittwochnachmittag öffnete in der Schwedter Straße das neue Büro für die Revierpolizisten. Damit endet eine rund 15-jährige Phase ohne direkte Polizeipräsenz in der Stadt.
Inhaltsverzeichnis:
- Marina Hähnel begrüßt Rückkehr
- Daniel Kurth und Investitionen des Landkreises
- Jens Starigk erläutert Einsatz
- Bedeutung für die Region
Marina Hähnel begrüßt Rückkehr
Ortsvorsteherin Marina Hähnel zeigte sich erleichtert über die Neueröffnung. Sie betonte, dass sich die Menschen in der Region nun wieder auf schnelle Hilfe verlassen können. Die Schließung des alten Postens erfolgte im Zuge der Verwaltungsreform in den 2000er Jahren. Seit 2008 mussten die Einwohner auf das Amt in Britz ausweichen.
Daniel Kurth und Investitionen des Landkreises
Landrat Daniel Kurth erinnerte daran, dass die Polizei seit 2008 nicht mehr direkt in Oderberg ansässig war. Der Landkreis investierte etwa 1,7 Millionen Euro in eine neue Rettungswache.
- Bestandteil dieser Investition ist auch der Polizeiposten
- Die Nutzung der Räume erfolgt gemeinsam mit Rettungsdiensten
- Ziel ist die dauerhafte Präsenz in der Stadt
Die finanzielle Unterstützung des Landkreises machte die Wiederansiedlung möglich.
Jens Starigk erläutert Einsatz
Der Barnimer Polizeichef Jens Starigk erklärte die geplante Nutzung der Räume. Zwei Revierpolizisten versehen ab sofort ihren Dienst in Oderberg.
- Der Standort ist nicht rund um die Uhr besetzt
- Bürgerinnen und Bürger haben aber direkte Ansprechpartner
- Die Arbeitsbedingungen für die Beamten wurden deutlich verbessert
Die Polizisten stehen nun wieder regelmäßig in Oderberg zur Verfügung.
Bedeutung für die Region
Die neue Polizeiwache verbessert die Sicherheit in der Stadt und im Umland. Für die Bewohner bedeutet dies kürzere Wege und eine verlässliche Erreichbarkeit. Zugleich unterstreicht die Investition die Bedeutung von Oderberg im Landkreis Barnim. Die Rückkehr der Polizei stärkt das Vertrauen in die öffentliche Ordnung vor Ort.
Quelle: rbb24