Ein Brandenburger Start-up entwickelt eine innovative Technik zur Überwachung der Gesundheit von Kühen. Ein Sensor im Magen der Tiere soll dazu beitragen, Vitalwerte zu messen und so schneller auf gesundheitliche Auffälligkeiten reagieren zu können. Diese Technologie könnte insbesondere für die Landwirtschaft von großem Nutzen sein.
Inhaltsverzeichnis:
- Fitness-Tracker für Kühe
- Überwachung der Vitalwerte
- Vorteile gegenüber traditionellen Methoden
- Kosten und Markteinführung
- Zukunft der Tiergesundheit
Fitness-Tracker für Kühe
Das Potsdamer Start-up „Wiese Sieben“ hat einen Fitness-Tracker für Kühe entwickelt. Der Sensor, der etwa so groß wie eine Hand ist, wird direkt in den Magen der Tiere eingeführt. Im Pansen, einem der Vormägen der Kuh, wird er aufgrund seines Gewichtes nicht wieder ausgeschieden. Der Tracker misst unter anderem die Körpertemperatur der Tiere und sendet diese Daten an einen Empfänger, der sie direkt in eine Cloud überträgt. Landwirte können so jederzeit auf die Vitalwerte ihrer Tiere zugreifen.
Überwachung der Vitalwerte
Der Tracker kann neben der Körpertemperatur auch andere wichtige Gesundheitsdaten sammeln. Dazu gehören Bewegungsaktivitäten und die Erfassung von Beschleunigungssensoren. Laut Geschäftsführer Lars Abraham sollen außerdem die Pansenkontraktionen überwacht werden, um die Verdauungsaktivität zu messen. Durch diese Technik können Landwirte schneller auf gesundheitliche Veränderungen reagieren und ihre Tiere gegebenenfalls schneller behandeln.
Vorteile gegenüber traditionellen Methoden
Im Vergleich zu anderen Maßnahmen, wie zum Beispiel den obligatorischen Ohrenmarken, stellt der Tracker einen deutlich geringeren Eingriff dar. Der Sensor wird über den Rachen in den Magen eingeführt und fühlt sich für die Kuh ähnlich an wie das Schlucken eines Bonbons – spürbar, aber nicht unangenehm. Der Tracker bleibt dann für etwa vier Jahre im Pansen, bis die Batterie erschöpft ist und ein neuer Sensor eingesetzt werden muss.
Kosten und Markteinführung
Die Entwicklung des Sensors befindet sich noch in der Testphase. Derzeit wird der Prototyp am Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration in Cottbus weiterentwickelt. Ein großes Forschungsthema ist derzeit die zuverlässige Übertragung der Daten aus dem Kuhmagen, da Gewebe und Flüssigkeit das Signal beeinträchtigen können. Die Kosten für einen Tracker belaufen sich auf rund 90 Euro. Landwirtschaftliche Betriebe, insbesondere größere mit bis zu 2.000 Tieren, könnten von dieser Technologie besonders profitieren, indem sie die Vitalwerte ihrer Tiere aus der Ferne überwachen und schnell auf Auffälligkeiten reagieren.
Zukunft der Tiergesundheit
Die Entwicklung des Sensors soll in etwa eineinhalb Jahren abgeschlossen sein, sodass er dann für den Markt bereitsteht. Besonders nützlich könnte der Tracker für Landwirte sein, die trächtige Kühe kurz vor der Geburt überwachen wollen, um Probleme frühzeitig zu erkennen.
Fitness-Tracker für Kühe
Das Potsdamer Start-up „Wiese Sieben“ hat einen Fitness-Tracker für Kühe entwickelt. Der Sensor, der etwa so groß wie eine Hand ist, wird direkt in den Magen der Tiere eingeführt. Im Pansen, einem der Vormägen der Kuh, wird er aufgrund seines Gewichtes nicht wieder ausgeschieden. Der Tracker misst unter anderem die Körpertemperatur der Tiere und sendet diese Daten an einen Empfänger, der sie direkt in eine Cloud überträgt. Landwirte können so jederzeit auf die Vitalwerte ihrer Tiere zugreifen.
Überwachung der Vitalwerte
Der Tracker kann neben der Körpertemperatur auch andere wichtige Gesundheitsdaten sammeln. Dazu gehören Bewegungsaktivitäten und die Erfassung von Beschleunigungssensoren. Laut Geschäftsführer Lars Abraham sollen außerdem die Pansenkontraktionen überwacht werden, um die Verdauungsaktivität zu messen. Durch diese Technik können Landwirte schneller auf gesundheitliche Veränderungen reagieren und ihre Tiere gegebenenfalls schneller behandeln.
Vorteile gegenüber traditionellen Methoden
Im Vergleich zu anderen Maßnahmen, wie zum Beispiel den obligatorischen Ohrenmarken, stellt der Tracker einen deutlich geringeren Eingriff dar. Der Sensor wird über den Rachen in den Magen eingeführt und fühlt sich für die Kuh ähnlich an wie das Schlucken eines Bonbons – spürbar, aber nicht unangenehm. Der Tracker bleibt dann für etwa vier Jahre im Pansen, bis die Batterie erschöpft ist und ein neuer Sensor eingesetzt werden muss.
Kosten und Markteinführung
Die Entwicklung des Sensors befindet sich noch in der Testphase. Derzeit wird der Prototyp am Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration in Cottbus weiterentwickelt. Ein großes Forschungsthema ist derzeit die zuverlässige Übertragung der Daten aus dem Kuhmagen, da Gewebe und Flüssigkeit das Signal beeinträchtigen können. Die Kosten für einen Tracker belaufen sich auf rund 90 Euro. Landwirtschaftliche Betriebe, insbesondere größere mit bis zu 2.000 Tieren, könnten von dieser Technologie besonders profitieren, indem sie die Vitalwerte ihrer Tiere aus der Ferne überwachen und schnell auf Auffälligkeiten reagieren.
Zukunft der Tiergesundheit
Die Entwicklung des Sensors soll in etwa eineinhalb Jahren abgeschlossen sein, sodass er dann für den Markt bereitsteht. Besonders nützlich könnte der Tracker für Landwirte sein, die trächtige Kühe kurz vor der Geburt überwachen wollen, um Probleme frühzeitig zu erkennen.
Quelle: RBB24